Julia & Romeo. Ein Dorf schreibt Geschichte.

Julia & Romeo. Ein Dorf schreibt Geschichte.

170 Jahre nach der Veröffentlichung von Gottfried Kellers «Romeo und Julia auf dem Dorfe» stellt ein besonderes Literatur- und Kulturprojekt in Glattfelden eine ebenso einfache wie grosse Frage: Muss diese Geschichte wirklich so tragisch enden? Das Projekt «Julia & Romeo. Ein Dorf schreibt Geschichte» lädt euch ein, neue Wendungen zu erfinden und dabei über Konflikte, Versöhnung, Liebe und Hoffnung nachzudenken.

Ein Streit um ein Stück Ackerland. Zwei Familien, die sich immer weiter entzweien. Und zwei junge Menschen, deren Liebe auf verbrannte Erde fällt. Gottfried Kellers Novelle «Romeo und Julia auf dem Dorfe» endet tragisch.

170 Jahre nach ihrer Veröffentlichung will sich Glattfelden damit nicht einfach zufriedengeben. Mit «Julia & Romeo. Ein Dorf schreibt Geschichte» startet im Heimatort von Gottfried Kellers Familie ein partizipatives Literatur- und Kulturprojekt. Menschen aus Glattfelden und der Region sind eingeladen, gemeinsam nach jenen Momenten zu suchen, an denen die bekannte Geschichte vielleicht eine andere Richtung hätte nehmen können.

15. Aug – Auftakt mit Openair-Kino

Los geht es am Samstag, 15. August 2026, mit einem Openair-Kino auf dem Dörflihof in Zweidlen. Gezeigt wird die restaurierte Verfilmung von «Romeo und Julia auf dem Dorfe» aus dem Jahr 1941 mitten in der Kulturlandschaft, die Kellers Geschichte geprägt hat. Türöffnung ist um 19 Uhr, der Film beginnt um 20.30 Uhr.

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25. Aug – Kick-off für die Textschiede

Am 25. August um 19.30 Uhr folgt im Gottfried-Keller-Zentrum ein Infoanlass für alle, die mehr über die Textschmiede erfahren oder selbst mitmachen möchten. Die Workshops finden dann von September bis November statt.

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8. Sept – Film & Diskussion

Auch die Gottfried Keller Gesellschaft Zürich zeigt am 8. September die Verfilmung von «Romeo und Julia auf dem Dorfe» im Hauptgebäude der Universität Zürich. Im Anschluss ist das Publikum zur Diskussion eingeladen.

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19. – 21. Feb – Fest der guten Hoffnung

Der gemeinsame Abschluss des Projekts folgt vom 19. bis 21. Februar 2027 mit dem «Fest der guten Hoffnung» im Gottfried-Keller-Zentrum in Glattfelden. Dort werden die entstandene Publikation und das Audiowerk präsentiert und gewürdigt.

Das Projekt lädt definitiv dazu ein, genauer hinzuschauen. Und vor allem darauf, was passieren kann, wenn Menschen nicht einfach hinnehmen, wie eine Geschichte ihren Lauf nimmt, sondern gemeinsam nach neuen Wendungen suchen.

Ob beim Filmabend, in der Textschmiede, bei einer Diskussion oder beim abschliessenden Fest der guten Hoffnung, das Projekt bietet viele verschiedene Möglichkeiten mitdenken und mitgestalten.

Mehr zum Projekt und zum gesamten Programm findet ihr unter julia-romeo.ch.