Weingut Bechtel in der SWISS Lounge

Weingut Bechtel in der SWISS Lounge

Mathias Bechtel hat in Eglisau in den vergangenen Jahren ein Weingut aufgebaut, das heute mehrere Hektaren Rebfläche umfasst. Dabei verbindet er traditionelle Rebsorten mit einer bewussten Weiterentwicklung des Weinbaus – auch mit Blick auf Klimaveränderung, neue Pflanzungen und die besonderen Bedingungen der Region. In der SWISS Lounge können Gäste seine Weine nun einem internationalen Publikum kennenlernen. 

Wer bist du und was zeichnet dein Weingut aus?  

Mathias: Mein Name ist Mathias Bechtel. Ich habe in Eglisau ein neues Weingut aufgebaut. In den vergangenen zehn Jahren konnten wir auf rund sechs Hektaren wachsen. Einen Teil der Flächen haben wir neu terrassiert und neu bepflanzt. Dabei beschäftigen wir uns auch intensiv mit der Frage, wie wir unseren Weinbau und unsere Rebsorten mit Blick auf die Klimaveränderung weiterentwickeln können. 

Was bedeutet es für dich, dass eure Weine jetzt in der SWISS Lounge Gästen aus der ganzen Welt präsentiert werden? 

Mathias: Ich finde es super, dass der Schweizer Wein eine solche Plattform bekommt und dadurch stärker wahrgenommen wird. 

Ich glaube, dass viele Menschen auf der Welt bis heute noch gar nicht wissen, wie gute Weine in der Schweiz produziert werden. Umso schöner ist es, wenn Schweizer Wein auf diese Weise entdeckt und international bekannter wird. 

Welche Weine können die Gäste in der SWISS Lounge von euch entdecken und was macht sie besonders? 

Mathias: Von uns gibt es einen sehr typischen Sauvignon Blanc. Er ist sehr aromatisch und intensiv. Wir lassen ihn bewusst etwas länger auf der Maische beziehungsweise auf den Beerenhäuten, damit sich die Aromatik besonders schön im Saft entfalten kann, bevor die Trauben gepresst werden. Dadurch entsteht ein sehr typischer, beinahe exotischer und ausdrucksstarker Sauvignon Blanc. 

 Beim Rotwein präsentieren wir unsere Pinot Noir Sélection. Das ist ein sehr charakteristischer, typischer und authentischer Pinot Noir. Wir arbeiten dabei mit einer wildvergärung, das heisst, dass wir keine Reinzuchthefen zugeben. Dadurch entstehen Weine mit einem sehr eigenen Charakter, die sich nicht einfach kopieren lassen. 

Zu welchem Essen oder Anlass trinkst du diese beiden Weine besonders gerne? 

Mathias: Der Sauvignon Blanc ist ein sehr schöner Apérowein – frisch und aromatisch. Er passt aber auch sehr gut zu etwas würzigeren Gerichten, beispielsweise aus der asiatischen Küche. Durch seine Aromatik kann er dort wunderbar mithalten. 

Die Pinot Noir Sélection lässt sich sehr schön mit einem guten Stück Fleisch kombinieren. Die Verbindung von Protein und Gerbstoff funktioniert besonders gut. 

Gibt es etwas typisch Zürcher Unterländisches an deinen Weinen oder deinem Weingut? 

Mathias: Ich glaube, besonders unser Pinot Noir steht sehr typisch für unsere Region. Diesen Anspruch haben wir uns über die Jahre auch durch verschiedene Auszeichnungen und Prämierungen erarbeitet. Dem möchten wir natürlich auch in Zukunft gerecht werden. 

Was möchtest du Passagierinnen und Passagieren mitgeben, die deine Weine zum ersten Mal probieren? 

Mathias: Offen sein und Neues entdecken.