Weingut Pircher in der SWISS Lounge
Im Gespräch mit Gianmarco Ofner vom Weingut Pircher
Gianmarco Ofner vom Weingut Pircher in Eglisau steht für Weine aus besonderen Lagen direkt am Rhein, eine enge Verbindung zur Region und einen konsequenten Fokus auf Nachhaltigkeit und Biodiversität. Seit 2024 ist das Weingut zudem Bio-Suisse-zertifiziert. In der SWISS Lounge können internationale Gäste zwei Weine des Betriebs kennenlernen.
Wer bist du und was zeichnet dein Weingut aus?
Gianmarco: Ich bin Gianmarco Ofner vom Weingut Pircher in Eglisau.
Unser Weingut zeichnet sich vor allem durch die wunderschönen, steilen Lagen direkt am Rhein aus. Gleichzeitig setzen wir uns sehr stark für Nachhaltigkeit und Biodiversität ein. Dafür schaffen wir verschiedene Strukturen und Lebensräume mit Bäumen, Pflanzen und weiteren ökologisch wertvollen Elementen. Seit 2024 sind wir ausserdem Bio-Suisse-zertifiziert.
Was bedeutet es für dich, dass eure Weine jetzt in der SWISS Lounge Gästen aus der ganzen Welt präsentiert werden?
Gianmarco: Ich finde das sehr schön – sowohl für den Schweizer Wein allgemein als auch für den Zürcher und den Zürcher Unterländer Wein.
Der Flughafen Zürich liegt für uns praktisch vor der Haustür. In diesem Sinn ist es fast ein Heimspiel. Umso schöner ist es, dass unsere Weine genau hier ausgeschenkt werden und von Gästen aus der ganzen Welt entdeckt werden können.
Welche Weine können die Gäste in der SWISS Lounge von euch entdecken und was macht sie besonders?
Gianmarco: Zum einen gibt es unseren Federweiss, zum anderen unseren Pinot Noir.
Der Federweiss ist ein sehr schöner, frischer Wein. Er passt wunderbar in den Sommer, kann aber natürlich genauso gut im Winter getrunken werden. Er eignet sich sehr gut zum Apéro, aber auch als Begleiter zum Essen. Für mich ist er ein richtiger Allrounder.
Unser Pinot Noir ist ein Basis-Pinot aus dem grossen Holzfass. Er passt sehr gut zu leichten, unkomplizierten Gerichten – beispielsweise zu einem Plättchen, zu kalten Speisen, einer einfachen Pasta oder auch zu einem Fleischgericht. Im Sommer kann man ihn auch leicht gekühlt servieren und auf der Terrasse geniessen.
Zu welchem Essen trinkst du die beiden Weine am liebsten?
Gianmarco: Den Federweiss finde ich sehr schön zu einem Apéro mit verschiedenen Häppchen. Den Pinot Noir würde ich beispielsweise zu einem Rindstatar servieren.
Gibt es etwas typisch Zürcher Unterländisches an eurem Weingut?
Gianmarco: Wir versuchen ganz grundsätzlich, unsere Weine möglichst terroirbezogen zu produzieren und zu keltern.
Der Stadtberg Eglisau im Zürcher Unterland steht bei uns dabei klar im Fokus. Uns ist wichtig, dass man die Herkunft und den Charakter unserer Lagen auch im Wein wiederfindet.
Was möchtest du Passagierinnen und Passagieren mitgeben, die eure Weine zum ersten Mal probieren?
Gianmarco: Viel Spass und Genuss beim Entdecken. Zum Wohl!


